Allgemeine Geschäftsbedingungen
Steuerbehandlung der Flex-Option, Erstattungsregeln, Haftung und Hausordnung müssen vor dem öffentlichen Verkauf abschließend juristisch und steuerlich geprüft werden.
1. Geltungsbereich und Vertragspartner
Diese Bedingungen gelten für den Erwerb von LUXORIUM Tickets über diesen Ticketshop. Vertragspartner und Veranstalter ist Vadims Lukjancuks (Künstlername: Majestic Luxor), LUXORIUM, Gensingerstraße 76, 10315 Berlin. Kontakt: majesticluxor@gmail.com, +49 1575 1453866.
2. Vertragsschluss und Platzreservierung
Die Darstellung einer Veranstaltung ist kein bindendes Angebot. Ausgewählte Plätze werden im Bestellprozess 15 Minuten reserviert. 30 Sekunden vor Ablauf kann die Reservierung ausdrücklich um weitere 15 Minuten verlängert werden; andernfalls werden die Plätze automatisch freigegeben. Mit „Zahlungspflichtig bestellen“ wird ein verbindliches Angebot abgegeben. Der Vertrag kommt mit Zahlungsbestätigung und Bereitstellung der Tickets zustande.
3. Preise, Tarife, Rabatte und Zahlung
Alle Preise und Aufpreise werden vor der Bestellung als Endpreise einschließlich der anwendbaren Steuern angezeigt. Pro Bestellung gilt höchstens ein Preisvorteil. Early Bird, Gruppenrabatt, Newsletter-Abbruch-Angebot, individuelle Rabattcodes und sonstige Aktionen sind nicht miteinander kombinierbar. Maßgeblich ist der in der verbindlichen Bestellübersicht ausgewiesene Vorteil. Der Flex-Aufpreis ist kein Rabatt und wird nicht rabattiert.
4. Tickets und Einlass
Jedes Ticket enthält einen eindeutigen QR-Code und berechtigt nur einmal zum Einlass. Kopierte, stornierte oder bereits verwendete Codes sind ungültig.
5. Sitzplätze und Zusatzstühle
Es gilt der bestätigte Platz. Ein Zusatzstuhl an einem Tisch wird nur verkauft, wenn alle regulären Plätze dieses Tisches belegt sind. Der Hinweis „Zusatzstuhl – an Tisch stellen“ ist Bestandteil der Bestell- und Einlassinformation. Änderungen aus Sicherheits- oder Produktionsgründen erfordern einen gleichwertigen Ersatzplatz.
6. Kein gesetzliches Widerrufsrecht bei Termintickets
Bei Verträgen über Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen mit einem spezifischen Termin oder Zeitraum besteht nach § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB grundsätzlich kein gesetzliches Widerrufsrecht. Freiwillige Flex-Regeln und zwingende gesetzliche Ansprüche bleiben davon unberührt.
7. Freiwillige Flex- und Kulanzstornierung
Die Flex-Option muss ausdrücklich gewählt und die unmittelbar angezeigte Erstattungsstaffel ausdrücklich bestätigt werden. Der im Checkout angezeigte Flex-Aufpreis bleibt bei einer freiwilligen Kundenstornierung einbehalten. Die Erstattung bezieht sich auf den tatsächlich bezahlten Ticket-Grundpreis nach Rabatt. Maßgeblich sind der Eingang der Stornierung und der Veranstaltungsbeginn in Europe/Berlin. Staffel und Bestätigung werden mit der Bestellung gespeichert.
Die voreingestellte Staffel beträgt mindestens 14 Tage vorher 100 %, mindestens 7 Tage vorher 70 %, mindestens 72 Stunden vorher 50 % und danach 0 % des bezahlten Grundpreises. Abweichende Adminwerte gelten nur, wenn sie beim Kauf angezeigt und bestätigt wurden. Eingecheckte oder bereits stornierte Tickets können nicht erneut erstattet werden.
Außerhalb eines vereinbarten Flex-Anspruchs kann der Veranstalter im Einzelfall freiwillig eine Kulanzstornierung anbieten. Wird der Kunde vorher informiert und stimmt er zu, kann dieses Angebot 95 % des ausgewählten Ticketbetrags erstatten und 5 % für Zahlungs- und Bearbeitungskosten einbehalten oder eine Stornierung ohne Erstattung vorsehen. Dies erfolgt niemals versteckt oder automatisch und beschränkt keine zwingenden gesetzlichen Erstattungsansprüche.
8. Absage, Verlegung und wesentliche Änderungen
Bei Absage oder soweit Verlegung, Ortswechsel oder wesentliche Änderung einen gesetzlichen oder vertraglichen Erstattungsanspruch auslösen, werden geschuldete Beträge einschließlich Flex-Aufpreis ohne die Abzüge der freiwilligen Flex-Stornierung erstattet. Flex beschränkt keine gesetzlichen Rechte.
9. Hausordnung und Sicherheit
Die Hausordnung des Veranstaltungsortes gilt ergänzend. Anweisungen des Sicherheits- und Einlasspersonals sind zu befolgen. Foto-, Film-, Laser-, Blitz- und Jugendschutzhinweise werden vor Kauf oder Einlass mitgeteilt.
10. Haftung
Für Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit sowie Schäden aus Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit gelten die gesetzlichen Regeln. Zulässige Haftungsbegrenzungen erfordern eine abschließende juristische Prüfung.
11. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht unter Wahrung zwingender Verbraucherschutzvorschriften. Der gesetzliche Gerichtsstand bleibt unberührt.
Stand: 20. August 2026 · Betreiberangaben ergänzt. Rechtstexte vor dem öffentlichen Verkauf juristisch und steuerlich prüfen.